Home

Butschakero Them- Arbeitswelt

Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen

Durch Projekte für arbeitslose Roma und Sinti soll die Arbeitslosigkeit reduziert werden.  Hilfestellung und Begleitung sowie Beratung bei der Arbeitssuche, bei Behördenwegen und der Eingliederung besonders von Migranten/innen der Volksgruppe der Roma.

Butschakero Them- Arbeitswelt

 Arbeitsfeld

Vor dem Hintergrund und mit dem Bewusstsein, dass Romnis und Roma, Sintize und Sinti zu den größten Minderheiten in Europa gehören und jahrhundertelang immer noch ausgegrenzt und diskriminiert werden, will KARIKA arbeitsmarkpolitische Ziele für die Volksgruppe der Roma setzen.

Schwerpunkte des Verein KARIKA sind neben individueller Berufs- und Bildungsberatung die Sensibilisierung bestehender Einrichtungen im arbeitsmarkpolitischen Bereich für die Gruppe der Romnis und Roma, Workshops sowie eine Sensibilisierung der breiteren Öffentlichkeit. 

ZIEL: Roma und Romnis die Integration in den heimischen Arbeitsmarkt nachhaltig zu ermöglichen.

 

Beratungsstelle für folgende Themen: 

  • ♣ Anlaufstelle für Roma & Sinti sowie für Migranten und der Mehrheitsbevölkerung
  • ♣ Migranten der Volksgruppe der Roma 
  • ♣ Begleitung der Klienten bei Ämtern und
  • ♣ Behördenwegen sowie Information über Rechte und Pflichten
  • ♣ Abklärung und Bearbeitung von Anträgen (AMS, BH, Sozialamt, Gemeinde, Gericht, Jugendamt usw.)
  • ♣ Betreuung, Begleitung und Hilfestellung bei der Wohnungssuche 
  • ♣ Unterstützung bei Sozialen Anliegen uvm.

 

Darunter fallen folgende Tätigkeiten:

  • ♣ Persönlichkeitscoaching – Situationsanalyse
  • ♣ Fähigkeitsanalyse
  • ♣ Berufsorientierung
  • ♣ Bildungsberatung im Bereich Ausbildung, Weiterbildung, Umschulung u. Wiedereingliederung
  • ♣ Info Zone
  • ♣ Bewerbungstraining
  • ♣ Erstellen der Bewerbungsunterlagen
  • ♣ Stellenakquirierung und Firmenkontakte
  • ♣ Erlernen professioneller Bewerbungsstrategien
  • ♣ Coaching und Begleitung während der Arbeitssuche
  • ♣ Begleitung der Klienten bei Vorstellungsterminen, zum Praktikum bzw. Arbeitsplatz
  • ♣ Zusammenarbeit mit dem AMS Oberwart uvm. 

 

 Durch ein niederschwelliges Veranstaltungsformat, das neben Informationsvermittlung den Charakter der Unterhaltung und informellen Vernetzung hat, soll eine Klientel erreicht werden, welche die diversen Angebote vom Verein KARIKA wahrnehmen kann.

Im Bereich der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen von KARIKA werden laufend neue Angebote entwickelt und bestehende Maßnahmen sollen weiterentwickelt werden. Es besteht der Anspruch, KARIKA zu einer dauerhaften Einrichtung zu machen. In jedem Fall wird der Verein alles daransetzen, auch weiterhin Angebote für die Zielgruppe der Romnis und Roma bereitzustellen.

 

Beschreibung des Projekts

  • • Menschen aus der Community der Roma und Sinti wurden dazu befähigt, im Sinne eines gelebten Empowerments selbst auf professioneller Basis aktiv zu werden. Konkret wurden Vertreter/innen der Roma und Sinti zu Berater/innen und Trainer/innen in der Erwachsenenbildung ausgebildet, um als Multiplikator/innen Menschen in der Region aktiv dabei zu unterstützen, selbst aktiv zu werden.
  • • eine Beratungsstelle, zu der Menschen aus der Region kommen können, wenn sie berufsbezogene und/oder private Anliegen haben, die einer erfolgreichen Arbeitsaufnahme momentan im Wege stehen. Ein besonderer Fokus liegt hier auch auf körperlichen und psychischen Gesundheitsthemen.
  • mobile Beratung, Begleitung und Information, sowie Training vor Ort anbietet. Damit wendet sich dieses Angebot dezidiert an Personen, die nach Einschätzung der AMS-Berater/innen durch bereits bestehende Maßnahmenangebote nicht (mehr) erreicht werden können. Im engeren Sinn handelt es sich dabei um Personengruppen, die eine ausgeprägte Distanz zum Arbeitsmarkt, sowie unterschiedlich stark ausgeprägte multiple Problemlagen haben.

Um Stigmatisierungen konkret und offen entgegenzutreten, soll KARIKA – Butschakero Them – Arbeitswelt allen Menschen, egal welcher Herkunft offenstehen und spricht damit dezidiert neben der Gruppe der Roma und Sinti auch die Teile der im Burgenland lebenden Mehrheitsbevölkerung an! Die Tatsache, dass Vertreter/innen der Roma aktiv in diesem Haus als Trainer/innen und Berater/innen arbeiten, soll zum einen sicherstellen, dass die Gruppe der Roma/Sinti auch tatsächlich erreicht wird und dieses niederschwellige Angebot in Anspruch nimmt. Zum anderen trägt dieses Verständnis von Integration auch dazu bei, dass Menschen, egal welcher Herkunft, die im Burgenland leben, Vertreter/innen der Roma/Sinti und deren Kultur als bereichernd erleben und mit diesen Menschen in einen aktiven Austausch gehen können.

Somit soll „Butschakero Them“ – Arbeitswelt dazu beitragen, dass Roma und Sinti in ihrer kulturellen Identität bestärkt werden – auch und gerade dahingehend, dass sie Ihr Roma-Sein und die Arbeitswelt als zwei zusammengehörige und voneinander abhängige Felder wahrnehmen.

Kurzbeschreibung des Projektes (inkl. Zeitplan und Projektorganigramm):

PROJEKTDAUER: 2 Jahre

Beginn: Feber 2017                                            Ende: Jänner2019
Projekttitel:                KARIKA-“Butschakero Them – Arbeitswelt “ KARIKA  Zielgruppe:    Roma und Sinti, sowie Migranten der Volksgruppe
Projektträger:          

 Verein KARIKA- Für Roma und Sinti

Tätigkeit:                 

   Beratungsstelle für berufsbezogene und/oder private Anliegen, arbeitsmarkt-politisches Ziel:        nachhaltige Integration, Sensibilisierung arbeitsmarkt-politischer Einrichtungen und der Öffentlichkeit Menschenrechts- und Bürgerrechtsarbeit, Ausstellungen, Workshops, Veranstaltungen

KARIKA ist eine Beratungsstelle, zu der Menschen aus der Region kommen können, wenn sie berufsbezogene und/oder private Anliegen haben, die einer erfolgreichen Arbeitsaufnahme momentan im Wege stehen. Ein besonderer Fokus liegt hier auch auf körperlichen und psychischen Gesundheitsthemen.

KARIKA bietet eine mobile Beratung, Begleitung und Information, sowie Training vor Ort an. Damit wendet sich dieses Angebot dezidiert an Personen, die nach Einschätzung der AMS-Berater/innen durch bereits bestehende Maßnahmenangebote nicht (mehr) erreicht werden können. Im engeren Sinn handelt es sich dabei um Personengruppen, die eine ausgeprägte Distanz zum Arbeitsmarkt, sowie unterschiedlich stark ausgeprägte multiple Problemlagen haben.

Um Stigmatisierungen konkret und offen entgegenzutreten, soll die KARIKA-“Butschakero Them – Arbeitswelt “ KARIKA allen Menschen, egal welcher Herkunft offenstehen und spricht damit dezidiert neben der Gruppe der Roma und Sinti auch die Teile der im Burgenland lebenden Mehrheitsbevölkerung an! Die Tatsache, dass Vertreter/innen der Roma aktiv in diesem Haus als Trainer/innen und Berater/innen arbeiten, soll zum einen sicherstellen, dass die Gruppe der Roma/Sinti auch tatsächlich erreicht wird und dieses niederschwellige Angebot in Anspruch nimmt. Zum anderen trägt dieses Verständnis von Integration auch dazu bei, dass Menschen, egal welcher Herkunft, die im Burgenland leben, Vertreter/innen der Roma/Sinti und deren Kultur als bereichernd erleben und mit diesen Menschen in einen aktiven Austausch gehen können.

Ausgangslage für das Projekt

Im Wissen, dass Romnis und Roma, Sintize und Sinti zu den größten Minderheiten in Europa gehören und jahrhundertelang ausgegrenzt worden sind und teilweise immer noch ausgegrenzt und diskriminiert werden, will KARIKA arbeitsmarkpolitische Ziele setzen mit dem Ziel diesen Volksgruppen die nachhaltige Integration in den heimischen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

KARIKA-“Butschakero Them – Arbeitswelt “ KARIKA ist ein Projekt, dass Menschen aus der Community der Roma und Sinti dazu befähigen soll, im Sinne eines gelebten Empowerments selbst auf professioneller Basis aktiv zu werden. Konkret wurden Vertreter/innen der Roma und Sinti zu Berater/innen und Trainer/innen in der Erwachsenenbildung ausgebildet, um als Multiplikator/innen Menschen in der Region aktiv dabei zu unterstützen, selbst aktiv zu werden

Die Anliegen, mit denen Menschen die KARIKA-“Butschakero Them – Arbeitswelt “ aufsuchen, sind sehr individuell und oftmals komplex. Es gibt jedoch Tendenzen und Häufungen in Beratungsanliegen und Problemkonstellationen, an denen sich strukturelle Probleme erkennen lassen.  

In finanziellen Anliegen geht es zumeist um die Vereinbarung von Ratenzahlungen und sonstigen 

Belangen bei Schulden. Viele benötigten zunächst einen allgemeinen Rat bezüglich ihrer Verschuldung. Auch geht es um das Beantragen von Geldern oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes.  Oft findet eine allgemeine Beratung zur finanziellen Planung statt.  Es ist eine schwierige finanzielle Grundsituation vieler unserer Klientinnen zu verzeichnen.  Die Schuldenproblematik ist dann besonders akut, wenn Stromschulden, Gasschulden oder gar Mietschulden entstanden sind. 

Im Bereich Arbeit kommen viele Menschen in die Beratung, sich über Arbeitsmöglichkeiten und über 

Formalitäten, wie Steuern beraten und informieren zulassen. 

Ziele des Projektes (inkl. Erfolgsindikatoren – Kennzahlen, Meilensteine – falls vorhanden)?

Durch Hilfestellung, Begleitung und Beratung bei der Arbeitssuche und Behördenwege, soll autochthonen Roma und Migranten der Volksgruppe geholfen werden. Das arbeitsmarktpolitische Ziel ist die Integration einer besonders leistungsschwachen und arbeitsmarktfernen Zielgruppe in den bestehenden erweiterten Arbeitsmarkt durch niederschwellige individuell angepasste Betreuungsaktivitäten. Das Projekt zielt darauf ab, Romnis und Roma eine gleichberechtigte Teilhabe am politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und ökonomischen Leben zu ermöglichen. Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der beruflichen Laufbahn, mit dem Ziel Roma in den Arbeitsmarkt zu integrieren oder eine berufliche Weiterentwicklung zu erreichen. Jedoch kann das Thema der Integration am Arbeitsmarkt nicht gesondert betrachtet werden, da sich ein Integrationsprozess auf vielen Ebenen des Lebens abspielt. Integration wird als ein wechselseitiger Prozess gesehen, der alle daran beteiligten Personen einbeziehen soll.

Inhalte und Aktivitäten dieses Projektes fokussieren auf spezielle berufliche und Weiterbildungsberatung:

  • • Beratung und Vermittlung
  • • Aktivierung und berufliche Eingliederung
  • • Unterstützung bei Berufswahl und Berufsausbildung
  • • Berufliche Weiterbildung
  • • Bewerbungstraining
  • • Förderung der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit
  • • Leistungen zum Verbleib in Beschäftigung
  • • Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben

• Grundinformationen zum österreichischen Arbeitsmarkt, Arbeits- und Berufseinstiegsberatung; 

• Information über und Zusammenarbeit mit bestehenden Institutionen (BFI, WIFI etc.;  

• Information und Unterstützung in Bezug auf finanzielle Förderungsmöglichkeiten für berufliche Weiterbildung; 

• Information über Angebote, Maßnahmen und Förderungen des Arbeitsmarktservice (AMS) 

sowie Vermittlung zu diesen

Angaben zu den geplanten Erfolgsindikatoren zur Zielerreichung (Kennzahlen, Meilensteine, wenn vorhanden):

Indikatoren (Kennzahlen, Meilensteine) Einheiten für die Messung
Alle geplanten Beratungen finden innerhalb der Projektlaufzeit statt. belegbar anhand der Kontaktdaten
ProjektteilnehmerInnen nehmen an geplanten Workshops teil messbar/nachweisbar durch eine TeilnehmerInnen‐Liste
Auf die Veranstaltung(en) erfolgt eine Resonanz in den öffentlichen Medien Presseartikel o.ä.
   

Zielgruppe/n 

Roma und Sinti sowie Migranten der Volksgruppe

Geplanten Maßnahmen zur Erreichung der Projektziele

Durch Projekte für arbeitslose Roma und Sinti soll die Arbeitslosigkeit reduziert werden. Hilfestellung und Begleitung sowie Beratung bei der Arbeitssuche, bei Behördenwegen und der Eingliederung besonders von Migranten/innen der Volksgruppe der Roma.

Darunter fallen folgende Tätigkeiten:

Persönlichkeitscoaching – Situationsanalyse

Bildungsberatung im Bereich Ausbildung, Weiterbildung, Umschulung u. Wiedereingliederung

Bewerbungstraining (Erstellen von Bewerbungsunterlagen, Üben von Bewerbungsgesprächen)

Stellenakquirierung und Firmenkontakte herstellen

Begleitung der Klienten bei Vorstellungsterminen, zum Praktikum bzw. Arbeitsplatz

Zusammenarbeit mit dem AMS Oberwart

• Aktivierung erwachsener Familienangehöriger zur Förderung von Roma hinsichtlich der Anhebung des Bildungsniveaus und der Bereitschaft zur Integration in den Arbeitsmarkt 

• Förderung der Selbst- und Aktivierungskräfte zur Aufnahme bzw. Weiterführung einer Ausbildung 

• Entwicklung von Berufsvorstellungen und Vorbereitung auf entsprechende Ausbildungen, Arbeitspraktika und Arbeitsstellen

 • Integration in einen Arbeitsmarkt und in weiterführende Ausbildungssysteme 

• Beratung und Aktivierung von Unternehmen hinsichtlich einer erhöhten Bereitschaft, Roma und Sinti zu beschäftigen

 

Gleichstellung von Frauen und Männern (GenderMainstreaming Konzept)?

  • • Alle TrainerInnen und Berater sind in der Genderthematik und im Gleichbehandlungsgesetz geschult und aktualisieren durch regelmäßige Fortbildungen ihr Wissen.
  • • Bei allen Unterlagen wird auf geschlechtsneutrale Formulierungen geachtet bzw. werden beide Geschlechter explizit angesprochen.
  • • Fallbeispiele werden so gewählt, dass sie der Gender Mainstreaming Thematik entsprechen.
  • • Grundsätzlich ist KARIKA gerade in der Gender Mainstreaming Thematik seinem Bildungsauftrag und seiner Vorbildwirkung bewusst.